Scb 2 schlägt sich selbst
Zwei Punkte wollten die Keiler aus Berlin mit nach Hause nehmen. Nach der mit Abstand schlechtesten Leistungen seit Monaten fährt man allerdings mit leeren Händen und einer großen Portion Frust zurück in die Salzstadt. Dabei starteten die Keiler mit einer schnellen 2:0 Führung gut in die Partie, kontrollierten die Berliner im ersten Drittel weitestgehend und erarbeiteten sich einige gute Tormöglichkeiten. Bei einem volleyschuss aus kürzester Distanz trafen die Devils nicht nur Torwart Bierzahn mit dem Schläger an der Maske, sondern auch ins Tor
Eine weitere diskutable Entscheidung der Schiedsrichter bescherte den Berlinern nach einem Zweikampf an der Mittellinie einen Penalty ein – 2:2. (abgesehen von diesen beiden Entscheidungen leiteten die beiden Unparteiischen die Partie allerdings sehr ruhig und soverän)
Trotzdem blieben die Lüneburger weiter am Drücker und trafen zum 3:2.
Mit Beginn des zweiten Drittels wendete sich das Blatt allerdings, viele Unsicherheiten im Spielaufbau, überhastete Torabschlüsse und ängstlich geführte Zweikämpfe brachten die Berliner besser in die Partie und zu zahlreichen Möglichkeiten. Dank Schlussmann Andreas Bierzahn ging man trotzdem mit der 3:2 Führung in den letzten Spielabschnitt.
Dort fanden die Keiler nicht mehr in die Partie und verloren fast jeden Zweikampf. Berlin nahm diese Einladung dankend an und traf wie am Fließband. Folglich kassierte man eine hochverdiente 7:4 Niederlage und scheiterte hauptsächlich an der eigenen Konzentration und schwächer Defensivarbeit der gesamten Mannschaft. Einzig Torwart Bierzahn lief in Normalform auf.
Für das anstehende Heimspiel gegen Holtenau gilt es diese Fehler abzustellen und zu alter Stärke zu finden.


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